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Gemeindereferent Andreas Steinhauser verlässt den Pfarrverband Velden

Zum Abschied ein großes „Dankeschön“

Velden. Mit einer Feier vor zahlreichen Gästen und Wegbegleitern wurde am Sonntag Gemeindereferent Andreas Steinhauser verabschiedet, der seit rund dreieinhalb Jahren im Pfarrverband tätig gewesen ist.

Steinhauser wird ab Mitte Februar als Jugendseelsorger in der katholischen Jugendstelle Landshut arbeiten.
Im September 2014 war Andreas Steinhauser als Gemeindereferent vom Pfarrverband Steinzell nach Velden gewechselt. Nachdem er Pfarrer Tobias Rother zuvor auf einer Pilgerreise nach Israel näher kennengelernt hatte, bot sich damals für ihn die Chance, mit Pfarrer Rother zusammenarbeiten zu dürfen.
Außerdem gehört der Pfarrverband Velden zum gleichen Dekanat Geisenhausen, für das er das Team der Notfallseelsorge leitet, so brauchte er diese Aufgabe mit dem Wechsel nicht aufgeben.

In dem großen Pfarrverband Velden bot sich Steinhauser ein weitgefächertes Aufgabengebiet in der Seelsorge, auch sein Organisationtalent war gefragt. In den Pfarreien Seifriedswörth und Pauluszell konnte er mit großem Engagement und selbständigem Arbeiten die Ehrenamtlichen unterstützen. Unter anderem war er zuständig für Pfarrgemeinderat, Ministranten und die Senioren. Für den ganzen Pfarrverband brachte er sich auch bei den Firmvorbereitungen, der Oldtimerwallfahrt und mit der Einführung einer Ehepaarsegung und mit Totenandachten ein.
Auf die Frage, was denn sein Chef zu seinem Wechsel zur Jugendstelle nach Landshut gesagt hat, meinte Andreas Steinhauser, er sei auf volles Verständnis gestoßen, schließlich sei dieser selber jahrelang als Landjugendpfarrer auf Diözesanebene tätig gewesen, und er wisse dieses umfassende Tätigkeitsfeld zu schätzen, auch wenn er dadurch einen wertvollen Mitarbeiter dadurch verliere.
Zahlreich waren die Gäste am Sonntagabend in das Pfarrheim nach Velden zur Verabschiedung des beliebten Gemeindereferenten aus dem Pfarrverband gekommen.

Ab Mitte Februar 2018 wird als Jugendseelsorger in der katholischen Jugendstelle in Landshut eine neue berufliche Herausforderung annehmen. Die Abschiedsfeierlichen starteten mit der Andacht „Sonntag auf d’Nacht“, bei der neben der Band DRooGZ aus Velden auch Tante Beppi, ein Clown aus Pfaffenhofen, zu Gast war.
Mit Themen wie Trauer, Leben und Sterben sprach sie auch dem Gemeindereferenten aus der Seele. Sie erklärte mit einfühlsamen Worten die Fragen nach dem Woher und Wohin, bei denen man auch im Publikum oft ein verständiges Raunen vernahm, es war aber auch oft genug Gelegenheit zum Schmunzeln.
Turbulenter wurde es dann mit dem Auftritt der Improtheatergruppe „IMproVISIERt“ von der katholischen Hochschulgemeinde Landshut, die mit ihrer Show die Lacher durchgehend auf ihrer Seite hatte.

Pfarrer Tobias Rother bedankte sich bei Andreas Steinhauser für die gute Zusammenarbeit. In seiner anschaulichen Art erklärte er den Gästen anhand der US-Serie „Game of Thrones“, die in einer fiktiven mittelalterlichen Welt spielt, welche Posten er nach dem Weggang von seinem Gemeindereferenten nun neu zu besetzen hätte, wenn so wie im Film „der Winter kommt“:
Man bräuchte wieder einen Quartiermeister, der sich um alles kümmert und der organisatorisch im Hintergrund die Fäden zieht. Auch ein Spähertrupp wäre gefragt, der den Leuten die Freude am Glauben vermittelt und für die Leute den Himmel offen hält.
Ein Spurenleser wäre unbedingt notwendig, dieser müsste sensibilisiert sein für die Nöte der Pfarreien. Ein Marktschreier müsste Andreas Steinhauser ersetzen bei der Öffentlichkeitsarbeit, wie der Pflege der Homepage und der Gestaltung von Flugzetteln. Und man brauche einen Lagerfeuerfreund, der da sei für die Begleitung von Menschen. Nicht zuletzt wären Heerführerqualitäten nötig, die auch bei jemand eher ruhigem wie Andreas Steinhauser gelegentlich zum Tragen gekommen seien.

Dann war noch Zeit für Dankesworte und Übergabe von Geschenken von verschiedenen Gremien des Pfarrverbandes, ehe zum kulinarischen Ausklang des Abends das großartige Potluck-Buffet eröffnet wurde, bei dem auch noch Gelegenheit war, „Vergelt’s Gott“ und „Pfüad di“ zum beliebten Andreas Steinhauser zu sagen.

Autor: Quelle: Vilsbiburger Zeitung vom 1. Feburar 2018 / von Monika Kronseder

Groß war die Zahl der Gäste bei der Verabschiedung von Andreas Steinhauser.

Landrat Peter Dreier mit seiner Ehefrau Petra, Pfarrer Tobias Rother, der Veldener Bürgermeister Ludwig Greimel und die Wurmshamer Bürgermeisterin Maria Neudecker (von rechts) verabschiedeten Gemeindereferent Andreas Steinhauser (3. von rechts) offiziell.

Bei der Feier im Pfarrheim wurden Andreas Steinhauser zahlreiche Abschiedsgeschenke aus den einzelnen Teilen des Pfarrverbandes überreicht, humorvolle Programmpunkte rundeten den Abend ab.